Basis Chakra
WEBINAR I
Wir können die Aufmerksamkeit für Muladhara Chakra/Latifa Qalabia mit dem physischen Körper, der Erde und der Elemente verbinden, die wir in Seminar 1 vorgestellt haben. Eine detaillierte Darstellung der subtilen Körper und Chakren und insbesondere der Lataifs wird im Seminar 2 vorgestellt.
Jedes Chakra bildet einen Teil des gesamten miteinander verbundenen und voneinander abhängigen Chakrasystems. Dieses System ist das subtile Instrument für Inkarnation und Transformation. Es vermittelt Energie und Bewusstsein und wirkt durch die mehr subtilen und dichteren Grade unseres Wesens. Jedes Chakra hat eine besondere und komplexe Beziehung zu den anderen Zentren.
Jedes Chakra ist verbunden mit:
- Einem Element und einer Bewegungsrichtung (gilt für die unteren 5 Chakras)
- Eine Farbe
- Einen Klang
- Ein Sinnesorgan und einem Sinn
- Eine endokrine Drüse im Zusammenhang mit den Lebensqualitäten
- Ressourcen
- Verhaltensmerkmale und Herausforderungen
- Archetypische Symbole etc.
Muladhara Chakra – Basis Chakra
Bedeutung in Sanskrit: Muladhara: Mul edeutet „Basis“, adhara bedeutet „Unterstützung“
- Element: Erde.
- Form: Quadratisch.
- Bewegungsrichtung: horizontal.
- Farbe: rot / gelb (verschiedene Systeme).
- Ton: Lam.
- Sinn: Geruch.
- Organ: Nase.
- Drüse: Nebennieren.
Die Form des physischen Körpers, die Schablone dient als Vorlage, in der der physische Körper geformt und neu geformt wird [Pir Zia]. Höhere Ebenen des Seins sind solange untätig und taub bis der physische Körper als Leitung fungieren kann.
Eigenschaften: Erdung, Drang zum Überleben, in einem Körper zu existieren. Stabilität, Sicherheit, Solidität, Ausdauer, Trägheit. Zugehörigkeit. Zusammenhalt.
Ressourcen: Ein gut entwickeltes erstes Chakra gibt körperliche Stärke, Muskelkraft, Ausdauer, Selbstkontrolle, Geduld, ein diszipliniertes Leben. Es gibt die Fähigkeit, die eigene und die Negativität anderer zu filtern.
Verhaltensmerkmale, Herausforderungen: Antrieb zur Inkarnation und zum Überleben Dominiert von der Notwendigkeit, Sicherheit zu finden. Es werden die Institutionen unterstützt, in denen die Menschen leben und arbeiten; Bindung an Ethnie, Nation, Armee, Schule, Religion. Liebe: zum Stamm, zum Land, etc.
Ein schwaches Basis‑Chakra: kann zur Folge haben: nicht voll zu inkarnieren, Angst und Unsicherheit sowie vielleicht Strategien, um das Bewusstsein für die Angst zu unterdrücken.
Die Form des physischen Körpers, die Schablone, in der der physische Körper geformt und neu geformt wird. Die Basis der Wirbelsäule stellt die immanenteste Ebene unseres Wesens dar. Der blue‑print (Blaupause, Bauplan) für den physischen Körper ist in dem Latifa Qalabia eingebettet. Das elektromagnetische Feld ist formbarer und reagiert besser auf Veränderungen in der Einstimmung und auf die Auswirkungen des Bewusstseins als der physische Körper.
Es ist verbunden mit tellurischem Magnetismus. Gaia. Es wird im Kontakt mit dem elektromagnetischen Feld der Erde wieder aufgefrischt.
Der Erdatem: öffnet sich dem aufsteigenden chthonischen Magnetismus der Erde. Man erlebt wie das Lebensfeld in den Körper der Erde hineinsinkt (kollabiert) und die Wirkung der Schwerkraft wird spürbar.
Die Schwerkraft: im Verständnis der Sufis als natürlicher Ausdruck von Ishq Avicenna: Er sagte, dass dieUmlaufbahnen der Planeten um die Sonne auf Ishq zurückzuführen sind und physisch in der Anziehungskraft des Körpers hin zur Erde gespürt werden kann, besonders wenn Sie sich hinlegen.
Der physische Körper kann das Antlitz der subtilen Ebene unseres Seins annehmen: indem wir bewusst mit dem subtilen Körper arbeiten, kann der physische Körper dann dem subtilen Körper reflektieren, z.B. indem wir mit Licht arbeiten, schaffen wir die "lächelnde Stirn". Das ist die Bedeutung des Sufi‑Prinzips, um „den Auferstehungskörper zu gestalten". Dies ist für die Heilung wichtig.
Der subtile Körper oder das Lebensfeld kann den Ausdruck des physischen Körpers überdauern, so dass wir durch die Arbeit mit dem subtilen Körper durch die Qalabiya unser jenseitiges Leben gestalten. Daher sagen Sufis: „Stirb bevor du stirbst und auferstehe jetzt" Latifa Qalabiya: der Ort der Shakti, der bis zum Erwachen inaktiv bleibt.
Höhere Ebenen des Seins sind ruhend, taub, bis der physische Körper als Leitung fungieren kann.
Hazrat Inayat Khan sagte, dass wir alle 7 Ebenen jeden Tag erfahren, d.h. wir existieren gleichzeitig auf allen Ebenen.
Der Unterschied besteht darin, dass die MystikerInnen bewusst sind, die Verbundenheit erwecken, so dass die Energie vom Inneren zum Äußersten fließt. So erwecken wir die Leitungsbahnen und zwar besonders, wenn wir die 3 Hauptnadis erwecken.
Latifa Qalabiya ist das äußerst Chakra, also dasjenige, das am ehesten verschmutzt und unempfindlich gegenüber den Einflüssen der höheren Zentren wird. Deshalb müssen wir zuerst mit diesem Zentrum arbeiten; manchmal sind wir mit Widerstand und Trägheit konfrontiert (wie im der Latifa Nafsiya der Widerstand des Egos).
Pir Zia Inayat Khan zum Thema Latifa Qalabia im Januar 2003
WEBINAR I
Übungen für das Basiszentrum
Gebet und die fünf Elemente
Wir können die Aufmerksamkeit für Muladhara Chakra/Latifa Qalabia mit dem physischen Körper, der Erde und der Elemente verbinden, die wir in Seminar 1 vorgestellt haben. Eine detaillierte Darstellung der subtilen Körper und Chakren und insbesondere der Lataifs wird im Seminar 2 vorgestellt.
Jedes Chakra bildet einen Teil des gesamten miteinander verbundenen und voneinander abhängigen Chakrasystems. Dieses System ist das subtile Instrument für Inkarnation und Transformation. Es vermittelt Energie und Bewusstsein und wirkt durch die mehr subtilen und dichteren Grade unseres Wesens. Jedes Chakra hat eine besondere und komplexe Beziehung zu den anderen Zentren.
Jedes Chakra ist verbunden mit:
- Einem Element und einer Bewegungsrichtung (gilt für die unteren 5 Chakras)
- Eine Farbe
- Einen Klang
- Ein Sinnesorgan und einem Sinn
- Eine endokrine Drüse im Zusammenhang mit den Lebensqualitäten
- Ressourcen
- Verhaltensmerkmale und Herausforderungen
- Archetypische Symbole etc.
Muladhara Chakra – Basis Chakra
Bedeutung in Sanskrit: Muladhara: Mul edeutet „Basis“, adhara bedeutet „Unterstützung“
- Element: Erde.
- Form: Quadratisch.
- Bewegungsrichtung: horizontal.
- Farbe: rot / gelb (verschiedene Systeme).
- Ton: Lam.
- Sinn: Geruch.
- Organ: Nase.
- Drüse: Nebennieren.
Die Form des physischen Körpers, die Schablone dient als Vorlage, in der der physische Körper geformt und neu geformt wird [Pir Zia]. Höhere Ebenen des Seins sind solange untätig und taub bis der physische Körper als Leitung fungieren kann.
Eigenschaften: Erdung, Drang zum Überleben, in einem Körper zu existieren. Stabilität, Sicherheit, Solidität, Ausdauer, Trägheit. Zugehörigkeit. Zusammenhalt.
Ressourcen: Ein gut entwickeltes erstes Chakra gibt körperliche Stärke, Muskelkraft, Ausdauer, Selbstkontrolle, Geduld, ein diszipliniertes Leben. Es gibt die Fähigkeit, die eigene und die Negativität anderer zu filtern.
Verhaltensmerkmale, Herausforderungen: Antrieb zur Inkarnation und zum Überleben Dominiert von der Notwendigkeit, Sicherheit zu finden. Es werden die Institutionen unterstützt, in denen die Menschen leben und arbeiten; Bindung an Ethnie, Nation, Armee, Schule, Religion. Liebe: zum Stamm, zum Land, etc.
Ein schwaches Basis‑Chakra: kann zur Folge haben: nicht voll zu inkarnieren, Angst und Unsicherheit sowie vielleicht Strategien, um das Bewusstsein für die Angst zu unterdrücken.
Die Form des physischen Körpers, die Schablone, in der der physische Körper geformt und neu geformt wird. Die Basis der Wirbelsäule stellt die immanenteste Ebene unseres Wesens dar. Der blue‑print (Blaupause, Bauplan) für den physischen Körper ist in dem Latifa Qalabia eingebettet. Das elektromagnetische Feld ist formbarer und reagiert besser auf Veränderungen in der Einstimmung und auf die Auswirkungen des Bewusstseins als der physische Körper.
Es ist verbunden mit tellurischem Magnetismus. Gaia. Es wird im Kontakt mit dem elektromagnetischen Feld der Erde wieder aufgefrischt.
Der Erdatem: öffnet sich dem aufsteigenden chthonischen Magnetismus der Erde. Man erlebt wie das Lebensfeld in den Körper der Erde hineinsinkt (kollabiert) und die Wirkung der Schwerkraft wird spürbar.
Die Schwerkraft: im Verständnis der Sufis als natürlicher Ausdruck von Ishq Avicenna: Er sagte, dass dieUmlaufbahnen der Planeten um die Sonne auf Ishq zurückzuführen sind und physisch in der Anziehungskraft des Körpers hin zur Erde gespürt werden kann, besonders wenn Sie sich hinlegen.
Der physische Körper kann das Antlitz der subtilen Ebene unseres Seins annehmen: indem wir bewusst mit dem subtilen Körper arbeiten, kann der physische Körper dann dem subtilen Körper reflektieren, z.B. indem wir mit Licht arbeiten, schaffen wir die "lächelnde Stirn". Das ist die Bedeutung des Sufi‑Prinzips, um „den Auferstehungskörper zu gestalten". Dies ist für die Heilung wichtig.
Der subtile Körper oder das Lebensfeld kann den Ausdruck des physischen Körpers überdauern, so dass wir durch die Arbeit mit dem subtilen Körper durch die Qalabiya unser jenseitiges Leben gestalten. Daher sagen Sufis: „Stirb bevor du stirbst und auferstehe jetzt" Latifa Qalabiya: der Ort der Shakti, der bis zum Erwachen inaktiv bleibt.
Höhere Ebenen des Seins sind ruhend, taub, bis der physische Körper als Leitung fungieren kann.
Hazrat Inayat Khan sagte, dass wir alle 7 Ebenen jeden Tag erfahren, d.h. wir existieren gleichzeitig auf allen Ebenen.
Der Unterschied besteht darin, dass die MystikerInnen bewusst sind, die Verbundenheit erwecken, so dass die Energie vom Inneren zum Äußersten fließt. So erwecken wir die Leitungsbahnen und zwar besonders, wenn wir die 3 Hauptnadis erwecken.
Latifa Qalabiya ist das äußerst Chakra, also dasjenige, das am ehesten verschmutzt und unempfindlich gegenüber den Einflüssen der höheren Zentren wird. Deshalb müssen wir zuerst mit diesem Zentrum arbeiten; manchmal sind wir mit Widerstand und Trägheit konfrontiert (wie im der Latifa Nafsiya der Widerstand des Egos).
Pir Zia Inayat Khan zum Thema Latifa Qalabia im Januar 2003
